Πέμπτη, 31 Μαΐου 2018

Afrikas schlimmste Despoten


 Völkermord, Vielweiberei und Ausbeutung Afrikas schlimmste Despoten
Hunderte Millionen Afrikaner leben in Armut – ihre politischen Führer regieren mit eiserner Hand: Hier sind sechs Despoten, die am längsten im Amt sind.

Blick.ch
Publiziert am 16.11.2017 | Aktualisiert am 14.05.2018
 
Sudan: Omar al Bashir

Omar al Bashir (73) kam 1989 über einen Militärputsch im Sudan an die Macht. Er stürzte damals den gewählten Premierminister Sadiq al Mahdi. Mit dem Friedensvertrag 2005 beendete Bashir einen 20-jährigen Bürgerkrieg, in dem Hunderttausende Menschen starben. Kaum war der Frieden mit dem Süden des Landes unter Dach und Fach, begann der Aufstand der Rebellen in der westsudanesischen Provinz Darfur. Diesen liess Bashir mit brutalen Mitteln niederschlagen. Wegen der Verbrechen der sudanesischen Armee unter Bashirs Verantwortung hat der Internationale Strafgerichtshof zwei Haftbefehle gegen den Präsidenten erlassen, wegen Kriegsverbrechen und Völkermord. Der internationale Druck hat Bashir bisher allerdings kaum beeindruckt.

Swasiland: König Mswati

König Mswati (48) regiert Swasiland seit 1986. Das Land gehört zu den ärmsten Staaten der Welt mit der höchsten HIV-Rate auf dem afrikanischen Kontinent. Mswati führt ein Leben in Saus und Braus. Er verbat sämtliche politische Parteien und Organisationen. Seither ist das Land kein Ein-, sondern ein Kein-Parteien-Staat, und Mswati regiert als «absoluter König». Unter Experten gilt die Vielweiberei des Herrschers als ein Grund für die hohe Aids-Rate des Landes. Rund ein Viertel der etwa 1,2 Millionen Einwohner sind mit dem HIV-Virus infiziert. Viele Männer praktizieren noch immer die Polygamie. Mswati hat zwölf Ehefrauen. Die meisten davon lernte er beim Schilfrohrtanz kennen. Dies ist ein einwöchiges Spektakel, das Tausende junge Swasi-Frauen alljährlich im August zu Ehren des Königshauses aufführen müssen.

Äquatorial-Guinea: Teodoro Obiang Nguema Mbasogo

Teodoro Obiang Nguema Mbasogo (75) kam in Äquatorial-Guinea 1979 an die Macht. Dies nachdem er seinen Onkel, den ersten grausamen Präsidenten von Äquatorial-Guinea, gestürzt und hingerichtet hatte. Unter seiner Führung werden Oppositionelle gefoltert und misshandelt. Auch wird die ethnische Minderheit Bubi verfolgt. Der Präsident räumte 1997 ein, dass in seinem Land die Menschenrechte systematisch verletzt und ignoriert werden. Sein Sohn und geplanter Nachfolger Teodoro Obiang Nguema Mangue lebt derweil in 280-Millionen-Euro-Yachten oder in seiner Villa in Malibu.

Kamerun: Paul Biya

Paul Biya (84) regiert Kamerun als zweiter Präsident überhaupt seit 1982. Seine Landsleute nennen ihn «den Vater». Der Regent führt seine Amtsgeschäfte gerne von einem Luxushotel in Genf aus, wie die Wochenzeitung «Die Zeit» berichtete. In seiner Heimat soll er sich selten aufhalten. Politisch ist das Land derzeit stabil und hat gute Beziehungen zu Frankreich. Jedoch leidet das Kamerun unter den hohen Lebensmittelpreisen. Biya interessierte einen entsprechenden Aufstand in seinem Land nicht. Er geniesst lieber seinen unsagbaren Reichtum. So soll er mit seinen Getreuen und der Familie im französischen La Baule 43 Suiten für 800'000 Euro gemietet haben.

Tschad: Idriss Déby

Idriss Déby (65) ist seit 1990 Präsident des Tschad. In seiner Kindheit war er Hirtenjunge. Nun soll er 50 Millionen Dollar besitzen. Seine Amtszeit ist von Menschenrechtsverletzungen geprägt. Der Tschad wandelte sich nach 2003 von einem armen Baumwollstaat zum fünftgrössten Ölproduzenten Afrikas. Millionen kam so in die Staatskasse. Trotzdem lebt etwa jeder zweite Tschader in Armut.

Eritrea: Isayas Afewerki

Isayas Afewerki (71) ist seit 1993 Staatspräsident von Eritrea. In dem Ein-Mann-Staat gibt es keine Meinungs-, Reise- und Religionsfreiheit. Der Wehrdienst ist verpflichtend und kann lebenslang sein. Willkürliche Festnahmen und Folter sind an der Tagesordnung. Freie Wahlen sind Fremdwörter in seiner Diktatur. Fluchtversuche aus Eritrea werden mit gezielten Todesschüssen quittiert.

Alle aktuellen Informationen rund um den Putsch in Simbabwe gibt es im Newsticker.

Δεν υπάρχουν σχόλια:

Δημοσίευση σχολίου